Funktional und ästhetisch

Das Ziel ist die Eindämmung von Geräuschen, die Optik alles andere als leise: Beim Bau von Lärmschutzwänden gewährleistet die Kombination aus RECKLI-Matrizen und speziellem Beton den gewünschten Effekt – und sind obendrein Gestaltungselement.

Straßen-, Flug- oder Industrielärm: Wenn der Krach draußen bleiben soll, kommen Lärmschutzwände zum Einsatz. Die Schallwellen treffen auf ein Hindernis und werden entweder abgelenkt oder teilweise geschluckt. Einer der eingesetzten Baustoffe ist Beton, da er pflegeleicht, alterungsbeständig und langlebig ist.

Beim Bau von Beton-Lärmschutzwänden können RECKLI-Matrizen einen Beitrag zur Geräuschreduktion leisten: Zwar wirkt eine Struktur allein nicht lärmmindernd. Doch durch die strukturierte Gestaltung von Beton wird die Oberfläche vergrößert, auf der lärmabsorbierender Beton eingesetzt werden kann. In Kombination mit haufwerksporigem Beton wird die lärmmindernde Wirkung erreicht: Die Gesteinskörner von haufwerksporigem Beton sind gleich groß und berühren sich deshalb nur, anstatt sich dicht aneinanderzufügen. Dadurch entstehen Lufthohlräume, die dem Beton eine insgesamt rauere Oberfläche geben. Gleichzeitig schlucken sie einen Teil der Schallwellen.

Oft werden Rippen- und Wellenstrukturen eingesetzt, um die gewünschte Oberflächenvergrößerung zu erzeugen. Geht es allein um die Gestaltung, sind Designs bis hin zu verspielten Ornamenten denkbar.