Herstellungsverfahren

In Kombination aus traditionellem Handwerk und hochmoderner Technik fertigen wir ein Positivmodell, das exakt der späteren Sichtbetonfläche entspricht. Mit unseren hauseigenen und speziell für die Betonindustrie entwickelten Polyurethan-Elastomeren wird im Anschluss von dem gefertigten Modell ein Negativabdruck, die Strukturmatrize, genommen. Aufgrund der speziellen auf Beton abgestimmten Anforderungen unseres Polyurethans kann die Matrize bis zu 100mal wiederverwendet werden. Das macht die Betongestaltung nicht nur ästhetisch und individuell, sondern auch wirtschaftlich.

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Die Mutterform entsteht entweder in Handarbeit oder am Computer: Für Standard- und einige Individualstrukturen wird die Urform aus Gips modelliert oder als Abdruck einer bestehenden Struktur. Bei Individual-, Fotogravur- und 3D-Matrizen dient ein Design oder Bild als Vorlage, das am Computer in eine Fräs-Datei umgewandelt und in einen Plattenwerkstoff gefräst wird (Ausnahme: RECKLI-Artico).

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Das Positivmodell wird mit einem Trennwachs versiegelt und mit einem Schalrahmen versehen. Anschließend wird ein flüssiges Elastomer auf das Modell gegossen, um die Matrize zu fertigen.

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Nach dem Aushärten des Kunststoffs kann der Schalrahmen entfernt werden. Die hohe Elastizität der Matrize ermöglicht eine detailgetreue Wiedergabe der Struktur und macht sie so robust, dass sie mehrfach eingesetzt werden kann (bis zu 100-mal).

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Die Matrize wird auf der Schalung verklebt und mit Trennmittel gewachst, bevor die Schalung betoniert wird.

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Die Schalung wird mit Beton ausgegossen. Die Matrize kann im Fertigteilwerk oder vor Ort eingesetzt werden.

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Nach dem Aushärten des Betons kann das Element problemlos entschalt werden. Die Matrize ist wieder einsatzbereit, je nach Type bis zu 100-mal.