Dr. Bernd Trompeter | Geschäftsführung

Erst managte er die französische Tochter, heute überblickt er die Geschäfte weltweit: In seiner Karriere bei RECKLI hat Bernd Trompeter gespürt, dass die Geschäftsführung an ihn und seine Fähigkeiten glaubt. Diese Erfahrung ist das Leitmotiv seines Führungsstils.

Der Einstieg bei RECKLI hat Bernd Trompeter selbst überrascht: In seiner Diplomarbeit hatte er dem Unternehmen empfohlen, zur besseren Erschließung des französischen Marktes den Wettbewerber Soceco entweder zu übernehmen oder zu einer strategischen Allianz zu bewegen. RECKLI entschied sich zum Kauf - und bot Trompeter an, die Fusion vor Ort zu managen.

Ende 1996 begann er mit der Umstrukturierung in Frankreich. In den folgenden Jahren wuchs der ehemalige Wettbewerber zur erfolgreichen Auslandstochter mit starker Stellung auf dem französischen Markt.

Fünf Jahre später ging es von Frankreich in die Welt: Als Exportleiter war Trompeter rund um den Globus unterwegs, um das Vertriebsnetz von RECKLI auszubauen. Er intensivierte das Engagement in den Vereinigten Arabischen Emiraten und stieß neue Partnerschaften in Australien und den USA an. Die Zahl der Landesvertretungen wuchs von knapp 20 auf heute 65. "Ich konnte eigenständig wichtige Entscheidungen treffen, weil RECKLI mir viel Vertrauen entgegengebracht und den Rücken gestärkt hat", erzählt Trompeter. Eine Erfahrung, von der er profitiert, seitdem er 2008 Teil der Geschäftsführung wurde. Gemeinsam mit Horst Kosjak leitete er bis 2012 die Geschäfte bei RECKLI, bevor er die alleinige Geschäftsführung übernahm.

Mittlerweile legt er zwar nicht mehr 200.000 Kilometer jährlich im Flugzeug zurück, viel unterwegs ist er aber immer noch. "Das Management unseres internationalen Engagements ist mir wichtig, ich genieße den Kontakt mit den verschiedenen Kulturen", erzählt Trompeter.

Genauso wichtig ist ihm der Austausch mit den Mitarbeitern. Das Grundvertrauen, das ihm selbst während seiner Karriere bei RECKLI entgegengebracht wurde, gibt er weiter. Projektgruppen werden gemischt besetzt, so dass Mitarbeiter aus allen Abteilungsebenen ihre Ideen einbringen können. Alle Führungskräfte sind für ihre leitende Position trainiert worden, regelmäßig werden Mitarbeiterbefragungen durchgeführt. Kommunikation und Austausch auf allen Ebenen sind der Kerngedanke seiner Personalpolitik. "Unsere Mitarbeiter sollen sich entwickeln können, deshalb geben wir ihnen Freiräume und unterstützen Fortbildungsmaßnahmen", sagt er. Er ist stolz auf die internen Karrieren und die enge Bindung der Mitarbeiter an RECKLI. Damit das so bleibt, ruht er sich nicht auf dem Status Quo aus: Die Tür zu seinem Büro steht immer offen.