Wenn Beton Geschichten erzählt
Eine Fassade kann mehr sein als Konstruktion – sie kann Bedeutung vermitteln. Mit RECKLI UNIQUE wird Beton zum erzählerischen Medium. Er kann das Erbe einer Stadt aufgreifen, die Haltung eines Unternehmens zum Ausdruck bringen oder den Charakter eines Ortes widerspiegeln.
So kann die Fassade eines Kulturzentrums den Rhythmus von Schallwellen aufnehmen – eine abstrakte Referenz an Musik und Bewegung. Ein Museum kann Fragmente historischer Fotografien tragen, sanft in die Sichtbetonoberfläche eingraviert, und damit Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. Ein Unternehmenssitz wiederum kann die Geometrie seines Logos als plastisches Relief zeigen und Identität unmittelbar in Architektur übersetzen. Selbst ein reduziertes Muster, inspiriert von Blättern, Textilien oder Wasser, kann ein Gebäude in seiner Umgebung verorten und über Form und Struktur emotionale Wirkung entfalten.
Mit RECKLI UNIQUE wird die Fassade zum Erzähler. Ihre Sprache sind Licht und Schatten – ihr Ausdruck verändert sich mit jeder Bewegung im Raum.

Ein Blick hinter die Fassade
Inspiration und Entstehungsprozess der Fassade des Mandai Rainforest Resort in Singapur

Bäume, die im Zuge der Bauarbeiten am Mandai Rainforest Resort nicht erhalten werden konnten, wurden weiterverwendet. Ihr Holz diente als Grundlage für die Mutterformen der Strukturmatrizen. Äste, Lianen und Rinde wurden fixiert und versiegelt, um sie für die weitere Verarbeitung vorzubereiten.

Das fertige Modell wurde mit Trennmittel behandelt, bevor es mit RECKLI A60 abgegossen wurde, um die Strukturmatrize herzustellen. Die Elastizität des Polyurethans machte es möglich, auch organische Formen sauber zu entfernen.

Auf dieser Basis entstanden die Betonelemente. Die Oberflächen geben den Charakter des Holzes mit hoher Präzision wieder – von einzelnen Holzfasern bis hin zu den feinen Strukturen der Rinde, die detailreich in Beton abgebildet sind.

So entstand eine Fassade, die aus ihrem Ort heraus entwickelt wurde. Texturen und Spuren der Umgebung fließen in ihre Oberfläche ein und werden in Beton übersetzt. Auf diese Weise verankert sich die Fassade im Kontext ihres Standorts.






