Diesel Concept Store, New York, USA

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ProjektDiesel concept store
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OrtNew York City, USA
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NutzungGewerbe & Einzelhandel
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ArchitekturbüroMasamichi Katayama, Wonderwall
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FotosCoplan SRL
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KategorieIndividualstrukturen
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Produkt
Ikonische Concept-Store-Fassade
Die Denim-Marke hat ihren neuen Concept Store in der amerikanischen Metropole fertiggestellt – und setzt dabei auf eine Fassade, die sofort ins Auge fällt. Nicht das Schaufenster steht im Mittelpunkt, sondern der Baukörper selbst: Schon von außen wird das Gebäude zum klaren Statement im Stadtbild von New York. Ein dreidimensionales Dreiecksmuster legt sich wie eine skulpturale Hülle um den Store, verleiht dem Sockelbereich eine starke Präsenz und hebt ihn deutlich von den umliegenden, eher zurückhaltenden Glasfassaden ab.


Vom Denim-Detail zur Architekturidee
Inhaltlich ist dieses Relief eng mit der Markenwelt verbunden. Das Muster greift die charakteristischen V-förmigen Nähte auf, die sich auf vielen Denim-Produkten der Marke finden, und überträgt dieses prägnante Detail in den architektonischen Maßstab. So entsteht eine direkte Brücke zwischen Mode und Baukunst – ein typisches Markenelement wird zur gebauten Identität. Entwickelt wurde das Fassadenkonzept von Masamichi Katayama und dem japanischen Designstudio Wonderwall, das international für außergewöhnliche Retail-Inszenierungen bekannt ist.
Für die Realisierung der komplexen Textur im Beton lieferte RECKLI den zweikomponentigen Kunststoff PUR-Elastomer A45. Daraus wurden elastische, strukturierte Formliner gefertigt, mit denen das Dreiecksmuster präzise und gleichmäßig auf die Betonoberfläche übertragen werden konnte. Die hohe Elastizität und Widerstandsfähigkeit der Formliner sorgten für saubere Kanten, Tiefe und eine konsistente Wiederholung des Designs über alle Elemente hinweg. Die Betonfertigteile der Fassade wurden von den italienischen Spezialisten Archiform produziert und in New York zu einer markanten, hochwertigen Gebäudehülle zusammengesetzt.




