HOM Furniture Möbelhaus, Bloomington, USA
Der Flagship Store des Möbelkonzerns HOM Furniture kombiniert an der Fassade einen natürlichen Look mit einer Fantasiestruktur – beides wurde mit Matrizen umgesetzt.

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ProjektHOM Furniture Möbelhaus
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OrtBloomington, USA
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NutzungGewerbe & Einzelhandel
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ArchitekturbüroArch Net USA
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KategorieStein & Mauerwerk
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Produkt
Flagship Store vereint drei Marken
Gesamtfläche
HOM Furniture ist einer der größten Möbelkonzerne im mittleren Westen der USA. Ein neuer Flagship Store in Bloomington vereint die drei Marken des Konzers HOM Furniture, Gabberts und Dock 86 unter einem Dach. Die Planung übernahm Arch Net USA. Das Büro ist auf die Planung und Realisierung von Waren- und Geschäftshäusern für Handelsunternehmen spezialisiert und entwarf ein Gebäude mit 19.000 Quadratmeter Fläche.
Zwei Strukturmatrizen prägen die Fassade
Im Fertigteilwerk Wells Concrete entstanden die Fertigteilelemente für die Fassade des neuen Flagship Stores, mehr als 5500 Quadratmeter Sichtbeton. RECKLI-Tochter US Formliner lieferte zwei Matrizen aus der RECKLI-Serie SELECT, die auf Wunsch des Kunden individualisiert wurden: Die Steinstruktur 2/157 Fichtelberg, normalerweise eine durchgängige Steinstruktur mit leichten Unebenheiten, wurde von US Formliner mit horizontalen und waagerechten Fugen versehen. So entsteht an der Fassade der Eindruck, als seien Steinplatten am Sockel des Gebäudes verbaut worden.


Strukturmatrize Saale
Der obere Teil der Fassade wurde mit der Struktur 2/49 Saale gestaltet, eine Fantasiestruktur mit unterschiedlich großen Stäbchen in waagerechter Anordnung. Hier wurde von US Formliner auf Wunsch der Architekten die Relieftiefe und die Skalierung der Struktur angepasst. US Formliner lieferte insgesamt rund 195 Quadratmeter Matrizen plus zusätzliche Schalungseinlagen für Fenster- und Türöffnungen.
Entwickelt für hochwertigen Sichtbeton
Die beiden im Projekt eingesetzten Strukturen basieren auf Formliner-Matrizen, die mit großer Sorgfalt in Handarbeit gefertigt und anschließend exakt auf die gestalterischen Vorgaben angepasst wurden. Dieses handwerkliche Vorgehen ermöglichte es, das Steindekor 2/157 Fichtelberg durch zusätzliche Fugen so zu verfeinern, dass im Sockelbereich der Eindruck einzelner Platten entsteht, während das Relief 2/49 Saale für den oberen Fassadenbereich in Relieftiefe und Maßstab präzise nachjustiert wurde. So entsteht ein klarer, durchgängiger Oberflächeneindruck, der die architektonische Idee sauber und gleichmäßig in Sichtbeton überträgt.







