Siemens Healthineers GmbH Aus- und Weiterbildungszentrum, Erlangen, Deutschland

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ProjektSiemens Healthineers GmbH Aus- und Weiterbildungszentrum
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OrtErlangen, Deutschland
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NutzungGewerbe & Einzelhandel
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ArchitekturbüroSCOPE Architekten GmbH
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BauunternehmenZuber Beton GmbH
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FotosZooey Braun
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KategorieIndividualstrukturen
Gerippte Weißbeton-Fassade
Im Herzen des Siemens Healthineers Aus- und Weiterbildungszentrum in Erlangen verschmilzt moderne Architektur mit funktionaler Eleganz. Die SCOPE Architekten GmbH hat mit diesem Projekt ein beeindruckendes Bauwerk geschaffen, das nicht nur durch seine innovative Gestaltung, sondern auch durch seine markante Fassade auffällt. Die Erweiterung des bestehenden Aus- und Weiterbildungszentrums verbindet ein dynamisches Lernumfeld mit der Präsentation der Produktpalette und der erlebbaren Identität des MedTech-Unternehmens.
Für die Umsetzung der Fassade war Zuber Beton GmbH verantwortlich. Die präzise Ausführung spielte eine entscheidende Rolle bei der Realisierung der einzigartigen Fassadengestaltung. Die innovativen Weißbetonfertigteile wurden mit einer individuell gefertigten Rippenstruktur von RECKLI realisiert, die dem Gebäude ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleiht. Das klare und strukturierte Außenbild fügt sich harmonisch in die umliegende Bebauung ein und setzt dennoch selbstbewusste Akzente. Die großflächige Lamellenstruktur wird durch Glasflächen immer wieder aufgebrochen und erzeugt so eine Dynamik, die Offenheit und Transparenz ausstrahlt.

Präzision vor Ort und Integration unserer Strukturmatrizen
Für das Siemens Healthineers Education & Development Center in Erlangen war außergewöhnliche Präzision vor Ort unerlässlich, um den ruhigen, kontinuierlichen Rhythmus der Fassade zu erzielen. Die Zuber Beton GmbH produzierte und montierte weiße Betonfertigteile, bei denen jede Platte exakt ausgerichtet werden musste, damit das großflächige Lamellenmuster nahtlos über die Fugen verläuft. Möglich wurde dies durch die frühzeitige und enge Integration einer maßgeschneiderten RECKLI-Rippenform mit einer Rippentiefe von rund 15 cm in den Fertigteil- und Schalungsprozess. Die genaue Positionierung und die gleichbleibende Gussqualität sorgten dafür, dass die Rippen als eine zusammenhängende Textur über die gesamte Gebäudehülle wahrgenommen werden, während sie sich mit Glaseinsätzen abwechseln und so ein dynamisches Zusammenspiel von Tiefe, Licht und Transparenz erzeugen.
Das Zentrum bietet Platz für bis zu 240 Auszubildende und duale Studenten und trägt damit aktiv zur Bekämpfung des prognostizierten Fachkräftemangels bei. Dieses Bekenntnis zur Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in der Bauweise des Projekts wider, das den neuesten Baunormen entspricht und mit dem Nachhaltigkeitszertifikat „LEED Gold“ ausgezeichnet wurde.





