Sie befinden sich hier:

Von Herne aus die Welt erobert

Die Geschichte von RECKLI begann 1968 mit der Idee, Beton ästhetisch und wirtschaftlich zu gestalten. Beinahe 50 Jahre später steht der Name RECKLI für Gestaltungsfreiheit bei der Formgebung von Beton.

1968

Hans-Jürgen Wiemers und Franz Ernst gründen am 15. August 1968 die Firma RECKLI K.G. Wiemers und Co. in Recklinghausen. Ihre Idee: Sie wollen Beton mithilfe elastischer Matrizen strukturieren. Seitdem stehen RECKLI-Matrizen für Ästhetik, Individualität und Wirtschaftlichkeit.

1973

In Herne entstehen die ersten Werkshallen von RECKLI. Weil die Produktion stetig wächst, wird bis heute immer wieder angebaut.

1975

RECKLI beginnt in den Mittleren Osten zu exportieren und liefert erste Matrizen nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate.

1978

Das Unternehmen gründet die erste Filiale in Frankreich. Bald werden auch flüssige Kunststoffe geliefert, um die Matrizen direkt vor Ort herstellen zu können.

1996

RECKLI kauft den französischen Konkurrenten Soceco auf und firmiert seitdem in Paris als SOCECO RECKLI S.A.S. Seitdem entwickelt sich Frankreich zum bedeutenden und innovativen Markt für strukturierten Beton.

2005

Mit der neu eingeführten Fotogravur-Technik werden Bilder in einem computergestützten Verfahren durch Frästechnik auf einen Plattenwerkstoff übertragen, in dem anschließend die Matrize gegossen wird. Ein besonders schönes Referenz-Objekt ist der Erweiterungsbau der Universität Paul Sabatier in Toulouse.

2008

Dr. Bernd Trompeter wird Mitglied der Geschäftsführung und leitet RECKLI in den folgenden Jahren gemeinsam mit dem langjährigen Geschäftsführer Horst Kosjak.

RECKLI nimmt das Staining-Produkt NAWTONE in die Produktpalette auf. Mit dem innovativen Anstrichsystem lassen sich Betonoberflächen farblich gestalten. Weil die Oberflächenstruktur erhalten bleibt, erstrahlt die behandelte Oberfläche in mehreren farblichen Nuancierungen und erhält zugleich optisch mehr Tiefe.

2010

Der französische Designer Romain Taieb entwirft für RECKLI 12 neue Strukturen, die moderne Gestaltungstrends aufgreifen.

2012

Dr. Bernd Trompeter übernimmt die alleinige Geschäftsführung.

Der überarbeitete und neu gestaltete Matrizen-Katalog präsentiert die 250 Standardstrukturen, die RECKLI weltweit anbietet.

Die Fassadengestaltung des Jan Cremer Museums in Enschede wird zur Keimzelle für eine neue Produktentwicklung: RECKLI nimmt 3D-Matrizen in den Katalog auf.

2013

In Atlanta (USA) wird die Tochtergesellschaft US Formliner gegründet.

2014

Die Tochtergesellschaft RECKLI Middle East nimmt in Sharjah (Vereinigte Arabische Emirate) ihre Arbeit auf.

58 Designs werden in die Datenbank der Visualisierungssoftware BIM aufgenommen. Architekten können die RECKLI-Strukturen jetzt schon bei der ersten Planung am Computer bildlich erleben.

RECKLI überarbeitet die Service-Website ihr-fertigteilwerk.de. Nach dem Relaunch können Architekten und Bauherren mit nur wenigen Klicks ein Fertigteilwerk in ihrer Nähe finden. Die Betreiber der Werke können sich auf der Seite kostenlos registrieren und Fotos von Referenzobjekten hochladen.

Einführung von RECKLI artico. Mit Oberflächenverzögerer bedruckte Folien ermöglichen die punktgenaue Auswaschung von Beton. So kann nahezu jedes Design auf Beton übertragen werden. Artico wird mit dem Sonderpreis des German Design Awards ausgezeichnet.

In Kooperation mit dem Photovoltaik-Spezialisten Heliatek wird in China die erste Versuchsanlage für Solar-Beton in Betrieb genommen. RECKLI arbeitet gemeinsam mit Heliatek an der Integration organischer Solarmodule in Gebäudefassaden. Für 2015 ist ein Versuchsaufbau am Werk in Herne geplant.

RECKLI gibt die Erstausgabe des hauseigenen Magazins FORMLINER heraus.

2015

Das RECKLI-Produkt artico wird mit dem special mention Sonderpreis des German Design Award ausgezeichnet.

Die Erstausgabe des hauseigenen Magazins FORMLINER gewinnt auf dem Celler Werktag den Architects' Darling Award in Silber.

In Herne wird der Versuchsaufbau für Solarmodule in Gebäudefassaden eingeweiht.

2016

RECKLI beschäftigt ca. 100 Mitarbeiter in Deutschland. Das Unternehmen ist in rund 100 Ländern aktiv, in 65 davon mit eigenen Mitarbeitern und exklusiven Partnern.

Neben mehr als 200 Betonstrukturen fertigt RECKLI individuelle Matrizen nach Kundenwunsch und liefert zudem 3D- und Fotogravur-Matrizen sowie artico-Fotobetonfolien zur Gestaltung von Sichtbetonflächen im Innen- und Außenbereich. Die Produktpalette umfasst zudem hochwertige Oberflächenveredelungen wie Verzögerer, Entaktivierer und Absäuerungsprodukte, Imprägnierungen und Schutzsysteme sowie Staining-Produkte zur farblichen Oberflächengestaltung. Der überarbeitete und neu gestaltete Matrizen-Katalog präsentiert die 200 Standardstrukturen, die RECKLI weltweit anbietet.

RECKLI erhält bei den Betonwerksteintagen International den Innovationspreis Beton für das Forschungsprojekt Solar-Beton.

2017

Mit der Anschaffung der neuen 5-Achs-Fräse können in der Schreinerei ab sofort extrem komplexe 3D-Objekte gefertigt werden. Auf diesen Vorlagen können noch anspruchsvollere und extrem detailgetreue Matrizen gegossen werden.

Im Werk 3 wird das neue Leitsystem eingeführt. Das Orientierungssystem für die Mitarbeiter bringt das Corporate Design von RECKLI auch in die Werkhallen.

RECKLI liefert die bis dato größte je bestellte Menge Flüssigharz in ein Studio nahe Hamburg. Unter großer Geheimhaltung entsteht dort für Mercedes Benz ein besonderes Projekt: Zur Vorstellung der neuen G-Klasse gießt der Autobauer ein Originalmodell aus dem Jahr 1979 in Kunstharz ein. In 8892 Arbeitsstunden entsteht mit 40.708 Litern Kunstharz der 52 Tonnen schwere Amber Cube. Er geht von Hamburg aus auf die Reise zur Internationalen Automesse nach Detroit und ist dort ein voller Erfolg.

2018

RECKLI feiert 50-jähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr blickt das Unternehmen auf gesundes Wachstum und innovative Produkte. Die Erfolge der vergangenen fünf Jahrzehnte feiert das Unternehmen mit Partnern und Mitarbeitern im September bei einer Gala.

RECKLI wächst weiter. Mit dem Ausbau der Halle in Werk 2 werden zusätzliche Kapazitäten für die Herstellung von Sonderformen geschaffen.

Auch die Produktpalette entwickelt sich weiter: Neben der Struktur Nevada wird mit artico neo ein neues Produkt eingeführt. Die neu aufgelegten beschichteten Kunststofffolien machen bei einfachem Handling die effektvolle Übertragung von Bildern und Grafiken auf Beton möglich: Mithilfe von Oberflächenverzögerern werden die Motive auf den Beton aufgebracht und die behandelten Stellen anschließend millimetergenau ausgewaschen.

Die Überarbeitung und Modernisierung der Corporate Identity hat sich gelohnt. Der RECKLI Hauptkatalog Patternbook und die zweite Ausgabe des hauseigenen Magazins FORMLINER werden jeweils mit dem German Brand Award für außergewöhnliche Markenführung ausgezeichnet.

Die dritte Ausgabe des RECKLI-Magazins FORMLINER erscheint. Das Magazin widmet sich dem Schwerpunkt Wandel und wirft wie gewohnt in Reportagen und Case Studies einen Blick auf die spannende Welt des Architekturbetons.