Integrierte Sekundarschule Wartiner Straße, Berlin, Deutschland

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ProjektIntegrierte Sekundarschule Wartiner Straße
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OrtBerlin, Deutschland
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NutzungÖffentliche Einrichtungen
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ArchitekturbüroNAK Architekten
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FotosAdrian Schulz
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KategorieRippen & Wellen
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Produkt
Neuer Raum zum Lernen
Im wachsenden Berliner Bezirk Lichtenberg sollte eine neue Integrierte Sekundarschule für bis zu 725 Schülerinnen und Schüler entstehen. Die Herausforderung dabei beschreibt Architektin Ulrike Vogel vom verantwortlichen Architekturbüro NAK Architekten: „Es war von Anfang an klar, dass unser Entwurf aufgrund des knappen Grundstücks und der Vorgabe, neben dem eigentlichen Schulgebäude auch eine Dreifeldsporthalle und einen Sportplatz mit Laufbahn zu errichten, so kompakt wie möglich ausfallen musste.“
Erreicht wurde die geforderte Kompaktheit, indem Schule und Sporthalle leicht zueinander versetzt wurden, um dann durch eine Schulstraße, die durch beide Gebäude läuft, wieder miteinander verbunden zu werden. Damit erhält das Ensemble gleichzeitig eine klare Gliederung der Außenräume in Schulhof, Sportplatz und Vorplatz – und fügt sich harmonisch in den städtebaulichen Kontext ein. Zusätzlich betont ein umlaufender Sockel den optischen Zusammenhalt der beiden Baukörper.

Ulrike Vogel
"Wir suchten eine robuste, langlebige und kostengünstige Lösung, die gleichzeitig einen schönen Kontrast zum oberen Bereich der Fassade bilden sollte. In enger Abstimmung mit dem Bauherrn, RECKLI und dem ausführenden Fertigteilwerk Geithner Bau fiel die Entscheidung schließlich auf die Strukturmatrize 1/316 B Pennsilva."
Die Strukturmatrize
Für dieses Projekt kam eine Strukturmatrize aus unserer RECKLI SELECT-Serie zum Einsatz. Um eine Fassade mit optischer Tiefe und langfristiger Beständigkeit zu schaffen, entschied sich das Planungsteam in Abstimmung mit dem Auftraggeber, RECKLI und dem Fertigteilwerk Geithner Bau für das Design 1/316 B Pennsilva. Die rippenartige Struktur mit ihrer groben Bruchtextur verleiht dem Beton eine natürliche, fast holzähnliche Anmutung. In Kombination mit dem sandfarbenen Ton der Fertigteile entsteht ein helles, einladendes Erscheinungsbild, das die strenge Geometrie des Baukörpers auflockert. Zudem bietet die unregelmäßige Oberflächenstruktur einen praktischen Vorteil – sie ist weniger anfällig für Graffiti.






