Kinderhaus Dornbirn, Österreich
Im Stadtteil Haselstauden im Norden von Dornbirn ist mit dem neuen Kinderhaus ein eigenständiger Baukörper innerhalb eines größeren Bildungs- und Veranstaltungsensembles entstanden. Gemeinsam mit dem Turn- und Veranstaltungshaus und dem Kinderpavillon bildet es das neue Zentrum des Quartiers und ergänzt die bestehende Umgebung aus Volksschule, Fachschule und Kirche. Ein neu geschaffener Dorfplatz verbindet die unterschiedlichen Nutzungen und schafft einen gemeinsamen Außenraum.

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ProjektKinderhaus
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OrtDornbirn, Österreich
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Nutzung
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Architekturbüro
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Fotos
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Kategorie
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Produkt

Klar organisiert, offen gedacht
Die Architektur von Cukrowicz Nachbaur Architekten setzt auf eine klare und zurückhaltende Form. Der kompakte Baukörper schafft eine eindeutige Adresse innerhalb des Ensembles und öffnet sich zugleich zu den umliegenden Freiräumen. Durch die Positionierung am Dorfplatz entstehen kurze Wege und direkte Bezüge zwischen Gebäude, Platz und Spielbereich. Das Kinderhaus umfasst ein Untergeschoss und vier oberirdische Geschosse. Zusammen mit dem Kinderpavillon und dem Turn- und Veranstaltungshaus ist es Teil eines vielseitig genutzten Bildungskomplexes.
Wellenstruktur für die Sichtbetonfassade
Ein prägendes Element des Kinderhauses ist die Gestaltung der Außenfassade. Der Sichtbeton wird durch eine gezielt eingesetzte Struktur gestalterisch differenziert und erhält dadurch eine besondere Oberflächenwirkung.
Für die Gestaltung der Fassade kam die RECKLI Strukturmatrize Sinus 18/76 zum Einsatz. Die wellenförmige Struktur wird direkt in die Betonoberfläche übertragen und erzeugt ein regelmäßig gegliedertes Fassadenbild. Die Oberfläche wird damit bereits im Herstellungsprozess des Betons gestaltet und zu einem festen Bestandteil des Entwurfs. Die horizontale Struktur begleitet die klare Geometrie des Baukörpers und gibt der Fassade eine eigene gestalterische Qualität. Dabei bleibt der Materialcharakter des Sichtbetons erhalten.

Räume für den Alltag
Im Inneren des Kinderhauses stehen die gemeinschaftlich genutzten Bereiche im Mittelpunkt. Eine breite Holztreppe erschließt die Geschosse und führt zu den Bereichen vor den Gruppenräumen. Diese Flächen dienen zugleich als Garderoben- und Bewegungszonen und erweitern damit die eigentlichen Gruppenräume. Holzverkleidete Böden und Wände prägen die Innenräume. Tiefe Fensteröffnungen sind als Sitznischen ausgebildet und schaffen zusätzliche Plätze zum Sitzen und Aufenthalt.




